Blogging
Wie Sie in 10 Schritten zu Ihrem ersten erfolgreichen Blogartikel gelangen
Bloggen, aber wie?
Kommt Ihnen diese Frage bekannt vor?
Blogartikel sind eine oft ungenutzte Chance sich in seiner Branche als Experte hervorzuheben und für seine Leser bei Fragen zur ersten Anlaufstelle zu werden.
Ihnen fehlt das Wissen, um einen erfolgreichen Blogartikel zu schreiben?
Dann lesen Sie weiter:
Mit diesen 10 Schritten kommen Sie schnell, einfach und strukturiert zu Ihrem ersten erfolgreichen Blogartikel und das ohne jahrelange Erfahrung oder stundenlangem Grübeln über jedes geschriebene Wort.
Ihr Thema ist ausgewählt und Ihre Recherche abgeschlossen?
Dann sind dies die 10 nächsten Schritte, um Ihre Leser zu überzeugen.
1. Überschrift
Der rote Faden Ihres Blogartikels.
Hier legen Sie das Thema fest, hiermit überzeugen Sie Ihre Leser zum Herunterscrollen.
Warum die Überschrift einen Unterschied für die Gesamtperformance Ihres Blogartikels macht?
Einfach erklärt: die Überschrift ist beim Bloggen wie eine Werbetafel. Sie macht den Leser neugierig auf das, was noch kommt.
Verwenden Sie Keywords.
Keywords sind Suchbegriffe oder Schlagwörter, die für Ihr Thema entscheidend sind und wonach Ihre Zielgruppe mit Hilfe von Suchmaschinen sucht.
Nutzen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
- Wie-Frage: „Wie Sie Ihren Schreibtisch besser organisieren können“
- Liste: „Die 10 wichtigsten Punkte beim Planen Ihrer Hochzeit“ oder „5 Schritte, um ein erfolgreicher Designer zu werden“
- Verweise Sie auf Vorbilder: „Was ist das Geheimnis von Usain Bolts Laufkarriere?“
Orientieren Sie sich an diesen Punkten
- Sprechen Sie ein konkretes Problem an „Keine Zeit fürs Rasen mähen? 7 Vorteile von einem Mähroboter“
- Erwecken Sie Neugier: „5 Fehler, die jeder Blogger vermeiden sollte.“
- Nutzen Sie Emotionen: „Mit diesen 5 Ernährungstipps endlich wieder glücklich in den Spiegel schauen“
Mit der Überschrift versprechen Sie dem Leser einen Nutzen – diesen müssen Sie erfüllen!
2. Erster Satz
Dieser Satz ist wichtiger als jeder andere Satz.
Warum?
Weil er die Überschrift kurz & knapp im Anlocken der Leser unterstützt.
Wichtig: Schreiben Sie den Satz so, dass er extrem einfach zu lesen ist.
Was ist damit genau gemeint? Schauen wir uns dazu den ersten Satz dieses Blogartikels an:
"Bloggen, aber wie?"
Dieser extrem kurze Satz bringt es auf den Punkt. Das Ziel ist es das Bloggen und das Problem ist die Umsetzung.
Dieser Satz ist nicht nur einfach zu lesen, sondern regt den Leser zum Denken an, indem er das Problem in einer Frage formuliert.
Und schon wird der nächste Satz gelesen, und der nächste, und der nächste ...
Das Ziel des ersten Satzes ist erreicht.
3. Einleitung
Die Einleitung soll den Leser in das Thema einführen und ihm einen kurzen Vorgeschmack auf den Inhalt geben – wie ein Trailer bei einem neuen Film.
Ihre Möglichkeiten:
- Frage
- Geschichte
- Zitat
- Statement
- Metapher
- Statistik
- Vorstellungskraft
- Direkte Rede
- Provokation
4. Formate
Hier steht Ihnen die Welt offen, unendlich viele verschiedene Möglichkeiten. Sie müssen nur das Passende für Ihr Thema und Ihre Leser finden.
Ihre Möglichkeiten:
- Checklisten bzw. Leitfaden
- How-To bzw. Anleitungen
- Erfahrungsbericht oder Ratgeber
- Bewertungen von Produkten oder Dienstleistungen
- Empfehlungen mit Links
- Rezensionen zu relevanten Medien
- Zusammenfassungen von externen Quellen
- Beantwortung von Kommentaren aus deiner Leserschaft
- Interviews mit Experten für das entsprechende Thema
- Vergleiche mit Vor- und Nachteilen
5. Hauptteil
Hier ist die Lösung des Problems gefragt. Arbeiten Sie die Punkte strukturiert ab.
Tipps & Tricks:
- Nutzen Sie Zwischenüberschriften, um einen neuen Abschnitt anzukündigen und ein einfaches Lesen zu ermöglichen.
- Schreiben Sie maximal 3-4 Sätze pro Paragraphen.
- Verwenden Sie Bullet-Points oder nummerierte Listen, um Ihren Blogartikel aufzulockern.
- Bauen Sie Links von älteren Blogartikeln oder externen Quellen ein. Warum Sie Ihren eigenen Blogartikel verlinken sollten? Finden Sie es in diesem Blogartikel heraus: Wie Sie durch geschickte Rückverlinkungen auf Ihre Website mehr relevante Besucher anziehen
- Geben Sie Ihrem Blogartikel das gewisse Etwas, indem Sie mit Humor und Ironie spielen (dieses immer klar deutlich machen).
Abwechslung ist alles.
6. Länge
Auch wenn dies sehr abhängig vom Thema ist, kann man als allgemeinen Richtwert mind. 2.000 Wörter angeben. Generell gilt: decken Sie alle relevanten Informationen zu Ihrem Thema ab, aber verlieren Sie Ihre Leser nicht durch unnötige Ausschweifungen.
Die Qualität ist entscheidend. Es gibt tausende, kurze Blogartikel, die erfolgreich sind und es gibt auch genauso viele, lange Blogartikel (mit weit mehr als 2.000 Wörtern), die Leser bis zum Ende fesseln konnten.
Woran das liegt? Die Blogartikel bitten dem Leser einen Mehrwert und sind dabei trotzdem noch unterhaltsam. Der Leser möchte sein Problem lösen und unterhalten werden. Solange Sie diese Punkte in Ihrem Blogartikel abgedeckt haben, ist die Länge nebensächlich.
7. Visualisierung
„Das Auge liest mit.“ Unterstreichen Sie Ihre Aussagen mit
- Bildern
- Videos
- Infografiken
- Statistiken
- Textkästen
- Vorstellungskraft: indem Sie mithilfe von Erfahrungsberichten und/oder Geschichten ein Bild in den Köpfen Ihrer Leser.
Lassen Sie die verschiedenen Optionen für sich sprechen und zeigen Sie Ihren Lesern, wie man mit anschaulichen Grafiken Ihr Fachgebiet einfacher und schneller verstehen kann.
Um dem sehr bekannten „Scannen“ von Seiten im Internet entgegenzuwirken, markieren Sie wichtige Wörter in fett und Fragen & Zitate in kursiv. Damit wird dem Auge des Lesers trotz Überfliegens die wichtigen Punkte bewusst.
8. Schlussteil
Machen Sie Ihren Blogartikel rund.
Ihre Möglichkeiten:
- Fazit
- Zusammenfassung
- Inspiration
- Offenes Ende
Fordern Sie Ihre Leser zum Handeln auf:
- Stellen Sie den Lesern eine Frage.
- Nutzen Sie Social Media Sharing Buttons.
- Bitten Sie um Kommentare, Feedback oder Weiterempfehlungen.
- Bieten Sie Ihren Lesern einen Newsletter an.
- Das A & O: ein eindeutiger CALL-TO-ACTION
- Oder bauen Sie einen Leadmagneten ein. Dafür bieten Sie Ihrem Leser im Gegenzug zu relevanten Informationen (wie seiner E-Mail Adresse) ein attraktives und kostenloses Produkt an. Dies kann zum Beispiel ein E-Book, eine Checkliste oder ein Video sein.
Wichtig: Bauen Sie sich eine Community auf. Das sind Ihre treuen Leser.
Sie fragen sich, wie das übers Internet funktionieren kann?
Beantworten Sie die Kommentare Ihrer Leser, kommentieren Sie selber bei anderen Blogartikeln und beteiligen Sie sich in Foren & auf Social Media. Werden Sie aktiv und Teil einer Gemeinschaft in Ihrem Fachgebiet.
9. Rechtschreibung
Mit richtiger Rechtschreibung und Grammatik zaubern Sie nicht nur Ihrem früheren Deutschlehrer ein Lächeln auf das Gesicht, sondern wirken sicher und professionell.
Überprüfen Sie Ihren geschriebenen Text mit einem Rechtschreibprogramm und lassen Sie es von einem Kollegen oder Freund Korrektur lesen. Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.
10. Qualitätssicherung
Lesen Sie sich Ihre Überschrift nochmal durch und stellen Sie sich selbst die Frage:
„Habe ich das Problem gelöst? Gebe ich den Lesern einen Mehrwert? Konnte ich meinen Lesern helfen?“.
Ziehen Sie eventuell jemanden aus einem anderen Themengebiet zur Seite und fragen Sie nach ehrlichem Feedback.
Schlafen Sie eine Nacht darüber.
Folgende Punkte sollten Sie abhaken können:
- Überschrift
- Einleitung
- Formatierung
- CTA vorhanden
Jetzt fehlt nur noch eins:
Veröffentlichen Sie den Blogartikel
und promoten Sie ihn auf Ihren Social Media Kanälen und über Email.
Ihnen schwebt immer noch eine ganz bestimmte Frage im Kopf? Schreiben Sie uns gerne einen Kommentar dazu und wir helfen Ihnen so schnell wie möglich weiter.